In between

Videoscreening zum Ortstermin 2019

27.09.2019 - 30.09.2019

Anna Anders, Marta Djourina/Jane Garbert, Merit Fakler, Elfi E. Fröhlich, Justin Time, Annelies Kamen, Marte Kiessling, Silke Koch, Doris Schmid, Dirk G. Winkler

 

Bild zur Veranstaltung

Anna Anders

 

Bild zur Veranstaltung

Marta Djourina/Jane Garbert

 

Bild zur Veranstaltung

Annelies Kamen

 

Bild zur Veranstaltung

Dirk G. Winkler

 

jeweils mit Beginn der Dämmerung von 20 bis 1 Uhr


Das im vergangenen Jahr erstmals erfolgreich in den Fenstern der Galerie Nord präsentierte Video-Screening In between wird während des Ortstermin 2019 eine Fortsetzung erfahren und lässt das filmische Schaffen von 10 ausgewählten Künstler*innen bis tief in die Nacht strahlen.

Die künstlerische Leitung der Galerie Nord und das Ortstermin-Team haben aus zahlreichen Bewerbungen ein facettenreiches Programm zum Thema „Fata Morgana – Täuschung oder Vision?“ ausgewählt. Ob per Handy oder mit High-End-Kamera aufgenommen, ob als Computeranimation entstanden oder mit klassischer Stop-Motion-Technik hergestellt; das Screening bietet verschiedenste filmische Sprachen und Arbeitsweisen.
Die ausgewählten Filme spielen mit dem Phänomen des Sehens und Wahrnehmens, der Spiegelung, der Bewegung, der Doppelung und dem optischen Flimmern in abstrakten Experimentalfilmen sowie mit dem Verhältnis von Sound und bewegtem Bild. Einige der Beiträge oszillieren in surrealen filmischen Collagen zwischen Kunst, Künstlichkeit und Natur. Historisches Stummfilmmaterial wird neu montiert, technisch manipuliert und in neue Sinnzusammenhänge übertragen. Darüber hinaus wird auch computergeneriertes Filmmaterial über ökologische Stromerzeugungsmaschinen und aktuelles Filmmaterial von Revolten, Straßenkämpfen in Verbindung mit Sprache, Sound und Musik zu apokalyptischen Visionen gesampelt.

Täuschend echt, vortäuschend, getrickst, manipuliert, visionär, grotesk, surreal narrativ, abstrakt oder metaphorisch können diese Kurzfilme berühren, aufwühlen, Visionen hervorbringen, die uns kein Trugbild vorgaukeln, sondern dys- oder utopisches Potential bergen oder uns in ihrer absurden Groteske mit einem befreienden Lachen erlösen.







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