Geschichte
Seit über 10 Jahren ist die Galerie Nord eines der kulturellen Zentren in Moabit und kann auf eine umfangreiche Ausstellungstätigkeit zurückblicken. Mit der Schließung der ehemals kommunalen Oberen Galerie am Lotzowplatz wurde die Schaffung eines alternativen Ausstellungsortes im damaligen Bezirk Tiergarten notwendig, für den gemeinsam mit dem Heimatmuseum Tiergarten Räume im ehemaligen Schulgebäude Turmstraße 75 gefunden wurden.

Der Galerie Nord stand dort bis März 2004 eine Fläche von rund 150 qm im 2. Stock des Gebäudes zur Verfügung. Bis zur Fusion der Altbezirke Wedding, Tiergarten und Mitte war sie eine kommunale Kultureinrichtung des Bezirksamts Tiergarten von Berlin, die vorwiegend bezirklichen Projekten, Initiativen und KünstlerInnen offen stand.

Die Ausstellungen und Veranstaltungen boten einen repräsentativen Überblick über unterschiedlichste bezirkliche Kulturaktivitäten und in Moabit ansässige Kulturschaffende. Bis 2003 lag die Leitung in den Händen von Ovid Leonties, der über 10 Jahre das Programm der Galerie gestaltete.

Im Sommer 2003 beschloß die Bezirksverordnetenversammlung die Rationalisierung der bezirkseigenen Bibliothekslandschaft und damit die Schließung der ehemaligen Kinder- und Jugendbücherei im Erdgeschoß des Gebäudes Turmstraße 75. Im Rahmen einer weit reichenden Neuorganisation des Hauses wurde der Galerie das gesamte Erdgeschoß mit einer Ausstellungsfläche von 350 qm zugesprochen.

Eine eigens eingesetzte Galeriekommission berief Ende 2003 den Ausstellungskurator Ralf F. Hartmann, unter dessen Leitung im Oktober 2004 die neu gestalteten Galerieräume mit einem grundlegend veränderten Profil eröffnet werden konnten. Seitdem hat sich die Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten zu einem kulturellen Zentrum entwickelt, das eine weit über den Bezirk hinausgehende öffentliche Beachtung findet.

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