ausgezeichnet | gefördert

StipendiatInnen der Hans und Charlotte Krull Stiftung 2012 - 2014

05.12.2014 - 17.01.2015

Monika Goetz, Natalie Häusler, Ingar Krauss, Nadja Schöllhammer, Matthäus Thoma und Tim Trantenroth

 

Bild zur Ausstellung

Nadja Schöllhammer

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Tim Trantenroth

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Matthäus Thoma

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Ingar Krauss

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Monika Goetz

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Natalie Häusler

Eröffnung: Freitag, 5. Dezember, 19 Uhr

In der Ausstellungsreihe „ausgezeichnet | gefördert“ präsentiert die Hans und Charlotte Krull Stiftung Berliner Künstler, die sie mit einem Arbeitsstipendium gefördert hat. Diesmal ist die Stiftung im Kunstverein Tiergarten | Galerie Nord zu Gast und zeigt Werke von Monika Goetz, Natalie Häusler, Ingar Krauss, Matthäus Thoma, Tim Trantenroth und Nadja Schöllhammer, die zwischen 2012 und 2014 ausgezeichnet worden sind. In der Ausstellung treffen Künstler mit sehr unterschiedlichen Hintergründen und Arbeitsweisen aufeinander, deren Exponate aber formale wie inhaltliche Verwandtschaften aufweisen.
Zentrales Thema im Werk der Installationskünstlerin Monika Goetz ist die Wahrnehmung des Menschen, die sie über minimale Eingriffe in Räume oder Landschaften nachhaltig irritiert. Natürliches wie künstliches Licht ist in ihren präzisen Arbeiten ein wesentlicher Bezugspunkt, so auch in ihrem Beitrag für die Ausstellung.
Natalie Häusler ist eine junge Künstlerin, die sich in ihrer künstlerischen Praxis einer Vielzahl von Ausdrucksformen bedient, wie dem Aquarell, der Druckgrafik und dem Text, die sie bisweilen in poetischen Installationen mit Gebrauchsgegenständen und organischen Materialien wie Früchten und Flüssigkeiten kombiniert.
Ingar Krauss ist mit eindringlichen Fotografien von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bekannt geworden, in denen die Porträtierten überaus präsent und zugleich entrückt erscheinen. Die melancholische Grundstimmung, die diese Bilder kennzeichnet, umgibt auch seine jüngste Serie an fotografischen Stillleben, die in der Ausstellung zu sehen sind.
Der Bildhauer Matthäus Thoma arbeitet häufig an großformatigen Skulpturen und ortspezifischen Installationen, die er aus rohen Balken, Leisten und Brettern fertigt. Während seine Skulpturen meist kompakte Formen und Körper markieren, winden sich die fragilen Installationen scheinbar unkontrolliert durch den Raum.
Im Mittelpunkt der figurativen Malerei von Tim Trantenroth steht der öffentliche Raum. Viele seiner Serien zeigen architektonische Strukturen, andere verweisen auf Bedrohungslagen und Gewaltszenarien in städtischen und ländlichen Räumen. In der Galerie Nord wird er eine ortspezifische Wand- und Fensterarbeit realisieren.
Das Spektrum im Werk von Nadja Schöllhammer reicht von grafischen Arbeiten über Objekte bis zu raumgreifenden Installationen, für die sie Zeichnungen und Aquarelle mit Gasbrenner und Skalpell bearbeitet, miteinander verwebt und als filigrane Papiergebilde durch den Raum mäandern lässt.
Über die Gegenüberstellung dieser unterschiedlichen künstlerischen Ansätze und Ausdrucksformen in der Ausstellung werden deren Eigenheiten betont aber auch erstaunliche Verbindungen offenbart. So ergibt sich ein abwechslungsreiches Zusammenspiel, das über alle Sinne erfahrbar ist.
Am Donnerstag, den 11. Dezember, findet ein moderierter Rundgang durch die Ausstellung mit den beteiligten Kuratoren und Künstlern statt. Für jede künstlerische Position erscheint ein eigenes Katalogheft.



Hinweis: Diese Ausstellung ist bereits beendet!





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