Doppelausstellung: Gestrüpp // Bleiben Sie dran

01.07.2016 - 06.08.2016

Ulrike Brand, Annebarbe Kau, Juliane Laitzsch // Frenzy Höhne

 

Bild zur Ausstellung

Juliane Laitzsch

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Ulrike Brand

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Annebarbe Kau

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Frenzy Höhne

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Frenzy Höhne

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Frenzy Höhne

Ulrike Brand, Juliane Laitzsch, Annebarbe Kau
Gestrüpp

Im Zentrum des Projekts steht der Versuch, interdisziplinäres Arbeiten zwischen Zeichnung, Video und Musik als komplexe Ausstellungssituation erfahrbar zu machen. Die sowohl visuelle als auch akustische Präsentation thematisiert unterschiedliche, ineinander wuchernde Verknüpfungen von Video, Zeichnung und Musik. Die beteiligten Künstlerinnen Ulrike Brand (Berlin), Annebarbe Kau (Köln) und Juliane Laitzsch (Ratzeburg) sowie weitere Musiker sind in einem Geflecht wechselseitiger Beeinflussungen und in unterschiedlichen Varianten des Miteinanders verbunden. So werden zum Beispiel die Videoarbeiten von Annebarbe Kau erst dann vollständig, wenn live Musik dazu improvisiert wird. Die Arbeit am Video geht dabei immer der Musik voraus. Dagegen wählen Ulrike Brand und Juliane Laitzsch ein Foto als gemeinsamen Ausgangspunkt. In aufeinander bezogenen Reaktionsketten und wechselseitigen Aneignungsprozessen entstehen voneinander unabhängige Kompositionen und Zeichnungen. Den Erkundungen unterschiedlicher Zusammenhänge verschiedener Medien liegt meist als Referenz eine Naturbeobachtung zugrunde. In dem Gewirr von zeitlichen, natürlichen, künstlerischen, räumlichen, körperhaften, klanglichen und bildhaften Prozessen werden keine Abgrenzungen gesucht, sondern das Spiel von einem zum anderen geprobt. Entlang von Komposition, Improvisation und Rhythmik bewegen sich die Korrespondenzen zwischen dem Sehen und dem Hören hin und her.
Die wechselseitigen Bezugsebenen werden in der Ausstellung durch Konzerte und Werkstätten auf verschiedenen Ebenen aktualisiert.


Frenzy Höhne
Bleiben Sie dran

Die Leipziger Künstlerin Frenzy Höhne verfolgt mit ihren Arbeiten eine höchst sinnliche Umkodierung des Alltags. Geläufige Dinge, Begriffe und Kommunikationstechniken werden pointiert aufgegriffen und neu befragt. Dabei können den Arbeiten Post-Its, Kassenbons oder die Farbgestaltung von Handyprogrammen ebenso zugrunde liegen wie Kosenamen oder eine sprachliche Floskel. Stets erweckt Frenzy Höhne das scheinbar Nebensächliche oder Verfestigte zu neuem Leben. Ihr konzeptueller Zugang basiert auf fokussierten Beobachtungen, die sie häufig hintergründig und humorvoll in Szene setzt. Der haptischen Erfahrbarkeit kommt hierbei immer wieder eine besondere Rolle zu. Die Ausstellung präsentiert grafische, bildhauerische und installative Arbeiten von Frenzy Höhne.







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